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Kurzes Vorwort
Die Höhepunkte
Nr. 1 : Das doppelte Drosselkabel und die ungeheuerlichen Lügen des Landgerichtes Hagen
Nr. 2: "Wir haben zwar den Täter, suchen vorsichtshalber aber auch noch einen Ersatztäter!"
Nr. 3: Warum musste die Mordkommission ein kleines Zimmer zweimal durchsuchen,
um ein Küchenmesser zu finden?
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Kurzes Vorwort
Wir lernen es durch Fernsehen und Medien: Richter und Polizisten sind durchweg anständige Menschen, denen man blind vertrauen kann.
"Richterin" Barbara Salesch und andere Fernseh-"Richter", die Kommissare von "Tatort", "Polizeiruf 110" und so weiter - sie alle sind so,
wie man es sich nur wünschen kann. Zu solchen Richtern und Polizisten kann man absolutes Vertrauen haben, sie wünscht man sich als
Nachbarn, Freunde, Schwiegereltern, mit ihnen würde man gern in den Urlaub fahren.
Tatsächlich liefert man uns diese Serien, damit wir alle die Meinung entwickeln, Richter und Polizisten seien in Deutschland so. Man
kann das "Hirnwäsche" nennen. Wer die Realität also nicht kennt, lebt in der "Barbara Salesch"- und "Tatort"-Welt, und die Politiker bestärken uns darin,
so gut sie können, indem sie Polizei und "Rechtsstaat" immer wieder loben. Die Medien machen mit - sie unterdrücken kritische Informationen
und Lesermeinungen, verfälschen durch tendenziöse Berichterstattung, und lügen gelegentlich wie gedruckt.
Ich hatte die "Höhepunkte" ursprünglich dem Zeitablauf des Geschehens nach ordnen wollen, bin davon aber abgerückt, weil ich
es für notwendig halte, zunächst die Dinge aufzuzeigen, die besonders aussagekräftig sind. Das scheint mir notwendig zu sein, um dann
auch die Dinge erfolgreich vermitteln zu können, die sich nicht auf den ersten, sondern erst auf den tiefen zweiten Blick hin erkennen lassen.
Dipl.-Kfm-Winfried Sobottka, Lünen im August 2011
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Höhepunkt Nr. 1: Das Landgericht Hagen lügt sich wichtige Beweismittel im Mordprozess zurecht!
Im Fernsehen wird uns gezeigt, wie es sein sollte: Mit modernster Technik untersuchen Kriminaltechniker
des Bundeskriminalamtes oder eines der Landeskriminalämter alles, was als Beweismittel infrage
kommt, um der Polizei und der Justiz die Untersuchungsergebnisse auf den Tisch legen zu können.
Nun kann es natürlich vorkommen, dass sich bestimmte Fragen trotz bester Kriminaltechnik und bester Kriminaltechniker
nicht sicher oder gar nicht beantworten lassen. Doch in den Fällen, in denen die Kriminaltechniker sichere Ergebnisse
liefern können, müssen Polizei und Justiz sich natürlich an diesen Ergebnissen orientieren, sprich: Sich an die Tatsachen
halten, dürfen also nicht etwa sagen: "Die erwiesenen Tatsachen passen uns nicht, also gehen wir einfach von etwas anderem aus!"
Das Landgericht Hagen hat aber genau das in zwei entscheidenden Punkten getan. Es hat nicht auf sicheren Untersuchungsergebnissen
des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen gebaut, sondern ist einfach von etwas ganz anderem ausgegangen!
Hier geht es zu der genauen Darstellung mit besten Belegen, bitte anklicken:
Doch welche Konsequenzen hatten diese Lügen des Landgerichtes im Prozess? Die denkbar schlimmsten: Der ganze Tathergang wäre
in sich zusammengebrochen, das Hauptindiz gegen Philipp Jaworowski muss vor den Hintergründen der Feststellungen des LKA-Experten
praktisch als verfälschtes Beweismittel betrachtet werden, welches irgendwer dem Angeklagten untergeschoben hatte!
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Höhepunkt Nr. 2: Die Polizei Hagen gab sehr früh einen Hinweis auf ihr Schwerstverbrechen!
Bereits ab September 2006 hatte ich vehement im Internet darauf aufmerksam gemacht, dass nur die "Besucherinnen" der Nadine Ostrowski
die Nadine gemordet haben konnten: Keine Spuren am Tatort, keine Verletzungen der Nadine außer im Kopf- und Halsbereich, also keine Spuren
irgendeiner Gegenwehr. Mit solchen Ergebnissen kann ein Einzeltäter nicht in kürzester Zeit einen Metzelmord begehen.
Aber fünf Mädchen, die als "Besucherinnen" am Tatort sind, denen das Opfer nichts Böses zutraut, die Stunden Zeit haben - sie können das mit einem Überraschungsangriff herbeiführen.
All das hatte jedem Kriminalisten natürlich klar sein müssen, und demnach ist es eben auch klar, dass die Polizei Hagen bewusst an den
Täterinnen vorbei operierte und bewusst darauf hin arbeitete, einen Unschuldigen als Mörder vorzuführen.
Offenbar machte es sie sehr nervös, dass ich diese Tatsachen behement im Netz verbreitete, wobei diesbezügliche Artikel
meinerseits auch damals schon sehr gut in den Suchmaschinen positioniert wurden - von anarchistischen Hackern, heute
überwiegend zum Anonymous-Netzwerk gehörend.
Dann kam der erste Schock für die Polizei: Man nahem den Philipp Jaworowski fest, doch bekam ihn zunächst
nicht dazu, ein falsches Geständnis abzulegen, er bestritt die Tat vehement. Das hätte im Strafverfahren zu einem
Problem werden können, denn die Indizien waren zum Teil ja nachweislich faul, siehe:
Höhepunkt Nr. 1
Dann kam der zweite Schock für die Polizei Hagen: Obwohl ich sofort von anonymer Seite im Internet auf den"
Fahnungserfolg" aufmerksam gemacht worden war, blieb ich bei meiner Behauptung, die Mädchen müssten
die Nadine gemordet haben, und schrieb zudem sinngemäß: "Man wird ihm unter Druck vielleicht ein falsches
Geständnis abnötigen können, aber mit Sicherheit keines, das plausibel zu den nachweislichen Umständen passt,
denn zu den Umständen kann es gar nicht passen, dass ein Einzeltäter es gewesen sein könnte."
Und so baute die Polizei Hagen in bemerkenswerter Weise vor:
Nachdem sie am Freitag, dem 15. September 2006, über eine Pressekonferenz ihren "tollen Fahndungserfolg" erklärt
hatte, was ganz groß in den Samstagsausgaben der Zeitungen gebracht wurde, wie zum Beispiel am 16. September
2006 in der WAZ / Westdeutsche Allgemeine Zeitung:
Schob sie kurz darauf, noch am 16. September 2006 (!), eine öffentliche Erklärung nach, dass sie den Mörder der Nadine
"trotz ihres Fahndungserfolges" nun auch in anderen Kreisen suche:
Hier als Meldung vom 18. September 2006 in der WAZ:
Deutlicher hätte die Polizei Hagen es nicht mehr machen können, dass sie sich hinsichtlich des Ausgangs ihre falschen Spieles,
nämlich den Unschuldigen Philipp als Mörder vorzuführen, nicht sicher war, vielmehr die Hosen voll hatte und sich ein Hintertürchen
offen lassen wollte:
Wären die Indizien, die in der Pressekonferenz vorgeführt wurden, samt und sonders echt, dann könnte an der Täterschaft
Philipps allerdings kaum noch ein Zweifel bestehen - und warum hätte man dann noch einen anderen Täter suchen sollen, von
dem es am Tatort keinerlei Spuren gegeben hatte?
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Höhepunkt Nr. 3: Das spät gefundene Küchenmesser
Polizei und Staatsanwalt Hagen hatten bereits in einer Presseerklärung am 15. September 2006 erklärt, man
habe im Zimmer des Philipp Jaworowski das Telefon der Ostrowskis und das dazu gehörige Kabel gefunden:
Doch ein Küchenmesser, das nach dem Mord im Hause der Ostrowskis vermisst wurde und als Tatwaffe der z.T. tödlichen
Stiche galt, blieb zunächst angeblich weiterhin verschwunden. Darüber, dass die Polizei dieses Brotmesser nach der ersten Festnahme von
Philipp Jaworowski und der ersten Durchsuchung seines Zimmers noch suchte, liegt
mir die Sicherung eines Artikels vom 20. September 2006 vor:
Leider ist mir, u.a. durch eine Beschlagnahmung meines PC-Equipments im Dezember 2007, auch so manches an gesichertem
Material verloren gegangen. Ich entsinne mich aber noch an Einzelheiten der damaligen Messersuche. So verkündete die Polizei
Hagen eines Tages, sie habe nun einen konkreten Verdacht, wo das Messer zu finden sein könnte, und bezeichnete dabei
ein bestimmtes Waldstück. Da mir das faule Spiel längst klar war, reagierte ich im Internet entrüstet, unterstellte der Polizei,
sie würde das Messer dort finden, wo sie es finden wolle, und das dann noch als kriminalistische Glanzleistung verkaufen.
Einige Zeit später gab die Polizei dann bekannt, sie habe das gesuchte Küchenmesser nun bei einer zweiten Durchsuchung
von Philipps Zimmer gefunden. Diese Tatsache ist im Kern dadurch belegt, dass sie das Messer am 20. September 2006, also
nach der ersten Durchsuchung von Philipps Zimmer, noch suchte, siehe oben, zweitens dadurch, dass unter anderem im Gerichtsurteil
nachzulesen ist, dass das Mordmesser in Philipps Zimmer gefunden worden sei:
Zusammengefasst: Bei der ersten Durchsuchung des Zimmers von Philipp will man den Telefonapparat aus dem Hause
Ostrowski samt zugehörigem Kabel gefunden haben, aber erst bei einer zweiten Durchsuchung des Zimmers das womögliche
Mordmesser!
Wie kann etwas sein? Eine Mordkommission findet im Zimmer eines jungen Mannes, das dieser in der elterlichen Wohnung
hat, zwei wichtige Mordindizien, sucht aber nicht gründlich genug weiter, um auch noch ein am Tatort vermisstes Küchenmesser
zu finden, obwohl es sich doch nach späteren Meldungen dort befunden haben soll? Telefon und Kabel sollen sich übrigens hinter einem
Schrank befunden haben:
während das Messer nach meinen Erinnerungen unter einem Schrank gefunden worden sein soll - wie gesagt, im zweiten Anlauf!
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Liebe Grüße
Ihr
Winfried Sobottka
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