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Veröffentlicht erstmals unter blog.de von mir, und wer von hier aus diskutieren möchte, ist kann das tun unter: http://fragen-zu-sex-und-liebe.sexualaufklaerung.at
Die Wahrheit über Liebe und Sex
Die Liebe ist der Feind
gewissenloser Macht,
wo Liebe Mensch und Mensch vereint,
hält die Gerechtigkeit die Wacht.
So will ich Euch allen sagen,
welch Wunder in der Liebe köstlich Kraft,
zu allen Zielen kann sie tragen,
sie ist der wahre Lebenssaft!
Wundervolle Frauen, sehr geehrte Männer!
Ich freue mich, Sie hier begrüßen zu dürfen, und ich wünsche es mir von Herzen, dass wir hier produktiv diskutieren werden.
Weil das Thema Liebe das Wichtigste auf der Welt ist! Denn Menschen, die lieben und geliebt werden, gehen mit allem viel vernünftiger um als andere Menschen, sind gesünder, stärker, mutiger und liebenswerter!
Zunächst möchte ich etwas ganz wichtiges sagen: Liebe und Vernunft stehen nicht im Gegensatz zueinander, wie viele meinen - wahre Liebe und wahre Vernunft stehen vollständig im Einklang miteinander. Und:
Gesund eingestellte Naturmenschen brauchen über Liebe nicht viel nachzudenken, aber wir müssen es (zunächst) tun: Unverklemmte Naturmenschen handeln stets instinktiv richtig - doch verklemmte und in Irrtümern gefangene Menschen handeln nicht immer instinktiv richtig.
Und: In unserer Gesellschaft sind wir im Grunde alle irgendwie verdreht!
Es kommt eben nicht von ungefähr, dass die Liebe in den Zivilisationsgesellschaften praktisch immer mit Problemen verbunden ist, sehr oft mit so schmerzlich empfundenen, so dass Menschen sich wie gerädert fühlen.
Und darum ist es eben wichtig, die sachlichen Grundlage der Liebe und ihr Zustandkommen zu verstehen, um richtig mit allem umzugehen.
Mein kleines Gedicht am Anfang enthält die Wahrheit: Liebe macht Herrschaft überflüssig. Natürliche menschliche Gemeinschaften kennen nicht das Prinzip von Befehl und Gehorsam, kennen aber auch keine politischen Meinungsverschiedenheiten. Im Naturschema ist der Mensch ein Teil seiner Lebensgemeinschaft, er gibt sein Bestes für die Lebensgemeinschaft, die Lebensgemeinschaft gibt ihm dafür alles, was er für sein wahres Wohl braucht.
Gebunden ist er durch Liebe an seine Gemeinschaft, und die Gemeinschaft durch Liebe an ihn. So kann die Gemeinschaft sich auf ihn verlassen, und er kann sich auf die Gemeinschaft verlassen, in wirklich liebevollen Familien läuft es ja auch so.
Das selbe gilt für die Ehe: Frau und Mann sind durch felsenfeste Liebe zusammengeschweißt, wobei es auch keine Seitensprünge oder ähnliches gibt: Man erfüllt sich gegenseitig wirklich alle Wünsche, so dass darüberhinaus kein Wunsch mehr offen bleibt.
Wenn von sexuellen Trieben die Rede ist, denken viele an etwas unanständiges. Dabei haben die sexuellen Triebe neben der Fortpflanzung die Funktion, Frau und Mann in fester Liebe zu vereinen.
Und so hat jeder Mensch zwei Sexualtriebe: Der eine treibt ihn, lieben zu wollen, der andere, geliebt werden zu wollen - beides im Umgang mit der selben Person.
Den einen Trieb nenne ich den sexuellen Unterwerfungstrieb - weil er dazu treibt, eigenes Interesse den Interessen des Partners unterzuordnen (wahrhaft Liebende hungern lieber selbst, als den geliebten Menschen hungern zu sehen). Den anderen Trieb nenne ich den sexuellen Selbstbehauptungstrieb - er treibt dazu, dafür zu sorgen, dass der geliebte Mensch einen selbst auch liebt, dass auch bereit ist, eigenes Interesse zugunsten von einem selbst zurückzustellen.
Solange keine Not herrscht, braucht natürlich keiner von beiden in irgendeiner Form zurückzustecken - doch um felsenfeste Liebe herzustellen, müssen beide Triebe, der sexuelle Unterwerfungstrieb und der sexuelle Selbstbehauptungstrieb, auf beiden Seiten erfüllt sein.
Das Ritual, mit dem das hergestellt wird, ist im Grunde unsere biologische Hochzeit. Es ist ein wenig beschrieben, wenn man unter SEXUALSCHEMA googelt, gelangt man zu entsprechenden Texten.
Die erste Hälfte davon wurde den Völkern in Zivilisationen ausgetrieben - tatsächlich, um die Völker nach dem Prinzip von Befehl und Gehorsam beherrschbar zu machen, um die ursprüngliche Führung menschlicher Gesellschaft durch soziale Verbundenheit zu zerschlagen.
Entsprechend gibt es auch heute noch keine offizielle Aufklärung über diese Dinge - im Gegenteil. Denn tatsächlich wären in einer Welt der Liebe solche Ungerechtigkeiten, wie wir sie heute kennen, nicht möglich. Und tatsächlich kann einigen die Welt gar nicht ungerecht genug sein, weil sie am liebsten alles besitzen und über alle anderen herrschen würden.
Denen, die aufgrund von Problemen in der Liebe leiden, kann tatsächlich nur dann geholfen werden, wenn sie erst einmal begreifen, welche Rolle sexuelles Handeln spielt und wie sie selbst in ihrem Sinne damit umzugehen haben.
Wundervolle Frauen, sehr geehrte Männer, ich hoffe sehr auf eine offene und anständige Diskussion, dann werde ich denen, die wirklich hilfreiche Tipps benötigen, garantiert helfen können.
Herzlichst!
Ihr
Winfried Sobottka, ein Sprecher der Anarchistinnen und Anarchisten (Jesus war Anarchist, Sokrates war Anarchist, Galileo Galilei war Anarchist... Anarchisten wollen Basisdemokratie, Liebe und Gerechtigkeit!)